Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Stoppt Fracking!

Kein Fracking, auch nicht in der konventionellen Erdgasförderung!

Beweislastumkehr

In Schadensfällen muss eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten verfügt werden.

Keine Verpressung von Lagerstättenwasser!

Dezentrales Reinigen des Lagerstättenwassers an den jeweiligen Erdgasförderstellen.

Kein abfackeln!

Nutzung von geschlossenen Systenen, bei denen Schadstoffe gefiltert werden können.

BI No-Fracking für Völkersen - aktuell - 09.07.2015


Hallo liebe Mitstreiter und Interessierte der Bürgerinitiative (BI) "No-Fracking",
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TERMINE

Es hat sich einiges getan. Über die aktuelle Situation rund um die Erdgasförderung wollen wir diskutieren, am

- Donnerstag, d. 16. Juli 2015 - 19.30 Uhr - im Gasthaus zur Post in Völkersen

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INFORMATIONEN/PRESSE

 -  Fracking-Abstimmung im Bundestag wegen massiver Kritik vertagt    - das Umweltinstitut München e.V. vom 02.07.2015

Es ist ein Erfolg des breiten und kontinuierlichen Widerstands gegen Fracking: Die Abstimmung über das Fracking-Gesetzespaket im Bundestag, die ursprünglich am Freitag, den 3. Juli stattfinden sollte, wurde kurzfristig abgesagt. Die Fraktionen von CDU/CSU und SPD brachen die Verhandlungen ohne Ergebnis ab. Damit ist das Fracking-Ermöglichungsgesetz der Großen Koalition vorerst gescheitert.

Zwei Forderungen der Umweltschutzorganisationen und Bürgerinitiativen wurden schon im Vorfeld der vertagten Abstimmungen in den Gesetzesentwurf aufgenommen: So sollen die angestrebten Fracking-Regelungen nicht nur für die Erdgas-, sondern nun auch für die Erdölförderung gelten. Bisher war diese nicht explizit eingeschlossen, so dass die geplanten Einschränkungen in diesem Bereich gültig wären. Außerdem wurde die umstrittene 3000 Meter-Grenze gestrichen. Das vorübergehende Moratorium für Kohleflöz- und Schiefergasfracking bis Ende 2018 soll also nun auch für Vorhaben unterhalb von 3000 Metern Tiefe gelten – dort, wo ein Großteil der Vorkommen liegt.

Nach der Sommerpause soll das Fracking-Gesetzespaket erneut auf der Tagesordnung des Bundestags stehen. Die verschobene Abstimmung gibt den Fracking-GegnerInnen in Politik, Umweltorganisationen, Bürgerinitiativen und der breiten Gesellschaft die Gelegenheit, in den nächsten drei Monaten weiter für ein generelles, im Berggesetz verankertes Fracking-Verbot zu kämpfen. Dass sich der Widerstand lohnt, haben die letzten Wochen gezeigt.

Weitere Einzelheiten siehe unter: http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/erfolg-abstimmung-ueber-fracking-gesetz-wegen-massiver-kritik-vertagt.html
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 - Fracking in Nord und Süd – Gewinner und Verlierer einer neuen Risikotechnologie    PowerShift e.V., Berlin Juni 2015

Anlässlich des Fracking-Gesetzgebungsprozesses in Deutschland zeigt PowerShift aus Berlin  in einem sechseitigen Briefing, wer weltweit von der neuen Risikotechnologie profitiert und wer darunter leidet.

Obwohl das Potenzial für die Förderung unkonventioneller Öl- und Gasvorkommen mittels Fracking in Deutschland im weltweiten Vergleich äußerst bescheiden ist, würde von einem Fracking-Verbot im Energiewende-Land eine wichtige Signalwirkung ausgehen. Dagegen setzt die Öl- und Gasindustrie, die sich gute Geschäfte mit der Erschließung immer neuer Vorkommen erhofft, alle Hebel in Bewegung. Anders als von der Industrie  behauptet, sind wesentliche Effekte auf Beschäftigung und Versorgungssicherheit hierzulande nicht zu erwarten.

Hier der Link zum Briefing Paper “Fracking in Nord und Süd”:   http://power-shift.de/wordpress/wp-content/uploads/2015/06/Briefing-Paper_Fracking-in-Nord-und-S%C3%BCd_PowerShift.pdf
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- Sprechen wir doch einmal über Peter Bohlmann 

Wenn Peter Bohlmann, Landrat im Landkreis Verden, sich so richtig echauffiert, ahnt man als regelmäßiger Beobachter bereits, dass es nun peinlich wird. So auch kürzlich, als Bohlmann in überheblicher Art scharf gegenüber den BI's No-Fracking Völkersen und Flecken Langwedel gegen-Gasbohren und den dort ehrenamtlich tätigen Mitgliedern austeilte.

Was war geschehen?

Es war eigentlich als Information und Einladung zum Diskurs gedacht. Ein Schreiben der BI an den Landrat Peter Bohlmann, das sich um die Dringlichkeit des Themas Lagerstättenwasser drehte. Es ging um die Studie der DEA, die Kritik der BIs daran und das laufende Antragsverfahren zur Verpressung des Lagerstättenwassers in Völkersen. Doch die Angelegenheit bekam eine nicht absehbare Dynamik. Wie es scheint, sieht sich Landrat Peter Bohlmann in diesen Fragen nur bedingt zuständig und ist sichtlich genervt, weil sich die BIs damit nicht zufrieden geben. Wie genervt, das zeigt ein Zitat aus einem seiner Antwortschreiben "(...) Herrn Bürgermeister Brandt werde ich unseren Schriftwechsel zur Kenntnis geben, weil die Fortsetzung einer Zusammenarbeit auf dem von Ihnen (Anm.: gemeint ist Gerd Landzettel) abgesenkten Niveau für die Kreisverwaltung nicht mehr zumutbar ist. Verabredet war auf unserem Gespräch mit den Bürgerinititativen ein anderes Verfahren. Leider glänzten Sie bei dem geannten Treffen wahrscheinlich aus Desinteresse durch Abwesenheit."

Nun ja: Stil hat man - oder man hat ihn nicht. Jenseits von Geschmacksfragen halten die BIs es allerdings für sinnvoll, dass sich jede/r ein eingenes Bild davon machen kann, wie der Landrat sich für unsere berechtigten Belange interessiert. Schon aus diesem Grund lohnt es, den gesamten Schriftwechsel zu lesen.

Hier der Link dazu: http://nofracking.de/info-landrat.php

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Grüsse an alle
Inge und Rainer

Wichtig!

Schlichtungsstelle

Die niedersächsische Schlichtungsstelle Bergschaden mit Sitz in Rotenburg/Wümme ist im Amt.

Anmerkungen und Kritik zur Studie

Nachhaltiger Umgang mit Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung der RWE Dea AG in Niedersachsen

Gerd Landzettel – im August 2014

Eine Geschichte darüber, wie meine Vorstellung vom „sauberen Energieträger Erdgas“ von der Realität eingeholt wurde.

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