Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Stoppt Fracking!

Kein Fracking, auch nicht in der konventionellen Erdgasförderung!

Beweislastumkehr

In Schadensfällen muss eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten verfügt werden.

Keine Verpressung von Lagerstättenwasser!

Dezentrales Reinigen des Lagerstättenwassers an den jeweiligen Erdgasförderstellen.

Kein abfackeln!

Nutzung von geschlossenen Systenen, bei denen Schadstoffe gefiltert werden können.

BI No-Fracking für Völkersen - aktuell - 05.06.2012


Hallo Mitstreiter und Interessierte der Bürgerinitiative (BI) "No-Fracking",

Themen des Newsletters:

TERMINE

- HEUTE, 5. Juni 2012, ZDF, Frontal21, 21.00 Uhr
  Erdgasförderung auf Kosten von Umwelt und Gesundheit, gedreht wurde u.a. in Völkersen

- Donnerstag, 7. Juni 2012, NDR Info Radio – Live vor Ort in Verden
 
Der Radiosender NDR Info wird übermorgen am Donnerstag, dem 7.06. live vor dem Rathaus in Verden/Aller senden.
  Unter dem Titel „Gasrausch im Norden – wie gefährlich sind die Gasbohrungen in Niedersachsen?“ wird zwischen 8 und 12 Uhr über Fracking und die Probleme mit dem Lagerstättenwasser in der Region diskutiert.
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INFORMATION:

- 1. Juni 2012 - Erneuter Unfall: Lagerstättenwasser-Austritt auf Betriebsplatz Holtebüttel

Auf dem Gelände des Betriebsplatzes Holtebüttel ist es im Bereich der zentralen Gasaufbereitungsanlage heute zwischen 4:00 und 5:30 Uhr zu einem begrenzten Austritt von Lagerstättenwasser gekommen.

Nach Feststellung der Undichtigkeit an einem Stahlrohrabschnitt auf dem Betriebsplatz hat RWE Dea die Durchleitung umgehend eingestellt. Eine erste Untersuchung hat ergeben, dass Korrosion an Schweißnähten zu der Leckage geführt hat und dass eine begrenzte Menge Lagerstättenwasser von max. 7m³ ausgetreten ist.

Das Lagerstättenwasser hat das Betriebsgelände nicht verlassen. Die Flüssigkeit hat sich auf dem Betriebsplatz gesammelt bzw. ist von dort in ein Versickerungsbecken gelangt. Dieses Becken wird derzeit vollständig abgepumpt und danach ausgebaggert. Ob darüber hinaus ein Schaden besteht, wird durch Hinzuziehung von Gutachtern festgestellt. Das weitere Vorgehen wird in Abstimmung mit den Behörden festgelegt und durch RWE Dea kommuniziert.

RWE Dea hat die zuständige Aufsichtsbehörde, das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), den Kreis Verden, die Gemeinde sowie die örtliche Bürgerinitiative informiert. Sobald neue Informationen vorliegen, wird RWE Dea darüber informieren.

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Grüsse an alle, Inge

Kontakt: pferdia tv, Thomas Vogel, Hehrenwiese 8, 27299 Langwedel-Völkersen, Tel. 04232-931033, E-Mail: no-fracking@hotmail.de

Wichtig!

Schlichtungsstelle

Die niedersächsische Schlichtungsstelle Bergschaden mit Sitz in Rotenburg/Wümme ist im Amt.

Anmerkungen und Kritik zur Studie

Nachhaltiger Umgang mit Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung der RWE Dea AG in Niedersachsen

Gerd Landzettel – im August 2014

Eine Geschichte darüber, wie meine Vorstellung vom „sauberen Energieträger Erdgas“ von der Realität eingeholt wurde.

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