BI No-Fracking für Völkersen - aktuell - 17.01.2014


Hallo liebe Mitstreiter und Interessierte der Bürgerinitiative (BI) "No-Fracking",

TERMINE

- 17. Januar 2014, 19:30 Uhr (Freitag, heute Abend: Umweltgesund statt umweltkrank im Gasfördergebiet, Infoveranstaltung der genuk-ev.de, Landgasthaus Meyer, Eichenweg 4, 27386 Hemslingen

- 6. Februar 2014, 19:30 Uhr (Donnerstag) - mtl. Treffen der BI No-Fracking im Gasthaus Zur Post in Völkersen

- 11. Februar 2014, 19:30 Uhr (Dienstag) - Vortrag zum Thema Lagerstättenwasser von Dr. Weichgrebe (Wilhelm Leibniz Universität Hannover) im Dorfgemeinschaftshaus Wittorf. Als Fachmann im Neutralen Expertenkreis war Dr. Weichgrebe u.a. bei der Risikostudie Fracking von ExxonMobil dabei und gab Erläuterungen über die Möglichkeiten einer Stoffbilanzierung für Frac-Additive und Methoden zur Aufbereitung von Lagerstättenwasser.

- 6. März 2014, 19:30 Uhr (Donnerstag) - mtl. Treffen der BI No-Fracking im Gasthaus Zur Post in Völkersen  

- 24. März 2014 (Montag): „Erdgasförderung im Koalitionsvertrag“, die MdBs Andreas Mattfeldt und Christina Jantz zu Gast bei der BI Intschede, Thema „Erdgasförderung im Koalitionsvertrag“
  
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INFORMATIONEN/PRESSE

- Wie wir erfahren haben, liegt zwischenzeitlich der Abschussbericht zum "Feldversuch zum Nachweis des natürlichen Abbaus von Benzol im Grundwasser an der Lagerstättenwasserleitung 951" vor. Hierzu haben wir die RWE-DEA aufgefordert, den Abschlussbericht auf ihren Bürgerinformationsseiten im Internet zu veröffentlichen, um ihn so für jeden Interessierten zugänglich zu machen.
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Lagerstättenwasser aus Bötersen und Völkersen wird per Tanklastwagen zur Versenkbohrung Dethlingen H 1 östlich von Munster transportiert.
Die BI vor Ort: "Vergangenen Dienstag, 7. Jan. 2014 habe ich ne kleine Rundtour durch den westlichen Landkreis Uelzen gemacht, um unsere hiesigen Gaslagerstätten mit den dabei befindlichen Anlagen fotografisch zu dokumentieren. Abschließend machte ich einen Abstecher zur Versenkbohrung Dethlingen H 1, welche ca. 500 m von der Wohnbebauung des Ortsteiles Oerrel der Stadt Munster liegt. Ein Tanklastwagen der Fa. Franz Fischer Spedition GmbH aus Nienburg/Weser kam gerade zum Gelände der Versenkbohrung. Folgendes teilte mir der Fahrer auf Nachfrage mit: "Täglich kommen drei bis vier Tanklastwagen mit Lagerstättenwasser aus Bötersen und Völkersen, ein Lkw hat 24.000 l geladen. Er benötigt ca. 1,5 h für die Fahrt. Das Lagerstättenwasser wird zunächst zu den Tanks gefördert und gereinigt, danach kommt es in die Versenkbohrung. Und es wäre nur Salzwasser. " Der Tanklastwagen hatte als Gefahrgut-Kennzeichnung (orangenes Warnschild) die Kennung 33/3295, 3295 bedeutet Kohlenwasserstoff, flüssig
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Artikel aus der Rotenburger Rundschau zum Antrag der Abgeordneten Dr. Gabriele Hornhardt
Selbstverständliches nochmals abgenickt? Kontrovers wurde jetzt im Rotenburger Kreistag ein Antrag der CDU-Abgeordneten Dr. Gabriele Hornhardt diskutiert, den diese ausdrücklich nicht im Namen ihrer Partei eingebracht hatte. Es geht darum, wie die Kreisverwaltung künftig verhindern soll, dass in der Region Gas und Öl gefördert beziehungsweise dadurch Mensch und Natur gefährdet werden. Debattiert wurde vor allem über zwei Punkte. Zum einen schlug Hornhardt vor, die Kreisverwaltung möge bei allen Havarien, die im Zusammenhang mit dem Fördern von Gas und Öl stehen, die Polizei einschalten und Anzeige erstatten. Zum anderen beantragte sie, ein Rechtsgutachten in Auftrag zu geben, das darüber Auskunft geben soll, ob rechtliche Möglichkeiten für den Landkreis gegeben sind, in kritischen Fällen über das Wasserrecht, das Gefahrenabwehrrecht oder sonstige Normen im Wege einer Verfügung gegen die Firmen vorzugehen. „Es soll auch geprüft werden, ob das bereits erteilte Einvernehmen für laufende Fördermaßnahmen in solchen Fällen zurückgezogen werden kann“, heißt es in dem Antrag. © Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG, 6.01.2013
Hier der Link zum Artikel: http://www.rotenburger-rundschau.de/redaktion/redaktion/week/data_anzeigen.php?dataid=106472&page=1
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- Freihandelsabkommen TTIP "Das geht uns alle an"!
Das zurzeit zwischen der EU und den USA verhandelte Abkommen hat für unsere Belange besondere Bedeutung. Insbesondere die Investitions-Schutzklausel kann „gefährlich“ werden, denn sie ermöglicht Klagen ausländischer Unternehmen, sofern aufgrund politischer Entscheidungen die Renditen beeinträchtigt sein könnten. Die Klagen sind dann lediglich vor Schiedsgerichten, nicht vor öffentlichen unabhängigen Gerichten, zu verhandeln. Den Unternehmen stünde ggfs. ein Schadensersatz für den entgangenen Gewinn zu.

Deshalb die Bitte an Euch: Beschäftigt Euch mit dem Abkommen. Infos findet Ihr auf der Homepage der Bürgerinitiative Intschede www.bi-intschede.de) , besonders zu empfehlen ist der Fernsehbeitrag.Und wir bitten um Unterstützung der Petition gegen das Abkommen (links auf der Hompage der BI Intschede, oder auch über Campact, Umweltinstitut München und Attac) durch Unterschrift.
 
Inge und Rainer


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